Politische Ordnung

In Pahia gibt es keine Nationalstaaten, wie wir sie heute kennen. Die bewohnten Kontinente sind aber dennoch in große und kleine Reiche aufgeteilt, die mit denen unseres Mittelalters vergleichbar sind. Ander Spitze steht in der Regel ein König, Fürst oder gar Kaiser. Diesem sind wiederum andere Adlige (Vasallen) mit ihren Ländereien und Untergebenen verpflichtet. Die Zugehörigkeit der einzelnen Ländereien zu bestimmten "Reichen" hängen von Tradition und Verpflichtung ab.

Der mittlere Kontinent der Welt Pahia ist Waralia (auch das Mittelland). Den nördlichen Teil Waralias bilden elf kleinere Reiche (Königreiche/Fürstentümer/Herzogtümer). Der Süden (fast die Hälfte des Kontinents) nimmt das Velosische Kaiserreich ein, das eine sehr lange und blutige Geschichte vorweisen kann. All diese mittelländischen Länder sind mit dem Europa des Mittelalters verwandt und regional ebenso verschieden.

Der südliche Kontinent - Alchar - ist nur im äußeren Norden politisch klar abgegrenzt. Auch hier gibt es Reiche (vorwiegend Königreiche/Kalifate/Emirate). Im Osten liegen Tastophra und weitere kleinere Inseln, die in mancher Hinsicht mit dem fernen Osten unserer Welt (Indien/China/Japan, u.a.) vergleichbar sind. Der letzte überwiegend bewohnte Kontinent liegt im Norden. Die kulturell höchst unterschiedlichen Länder beherbergen sowohl die (wikingerartigen) Gollenländer im Westen als auch die (sibrisch-mongolischen) Srattländer im äußersten Osten.

Da sich die politische Ordnung größtenteils am Feudalwesen orientiert, gibt es natürlich weder Demokratien noch Bestrebungen, welche zu schaffen. Auch sonst handelt es sich um eine Welt, in der neuere gesitige Errungenschaften fehlen, wie Toleranz, Gleichberechtigung, Menschenrechte, Recht auf freie Meinungsäußerung. Die grundlegenden Rechte, die von Ort zu Ort verschieden sind oder verschieden ausgelegt werden, beziehen sich in der Regel auf den Adel oder die Vertreter der religiösen Ausrichtungen. Unfreie und Sklaven gibt es jedoch an nicht so vielen Orten.

Die Geistlichen haben einen nicht zu unterschätzenden politischen Einfluss. Sie bestimmen in vielen Angelegenheiten mit, den Aspekten ihrer Gottheit entsprechend. Gerade auf hoher politischer Ebene sind folgende Glaubensrichtungen erwähnenswert:

Alcharon: Eheschließung, Krönung, Volkssegen.

Shiran & Thelos: Rechtsprechung, Gerichte, Inquisition.

Jutos: Kriegsrecht.

Majema: Seerecht.

Rai: Trauer, Beerdigung.

Serines: Handelsrecht.