Die Eiserne Krone 3 - Der Schrei der Krone

08. 12. 2002

Nathrag, der Diener des Korax, ist vernichtet worden. Somit ist ein erstes Werk getan, um den Sphärenmagier selbst aufzuhalten, bevor er die Krone der Macht an sich reißen kann. Doch dieser selbst ist bereits den Abenteurern, die ihn verfolgen, weit voraus, denn den Ort der Krone hat er lange vor ihnen in Erfahrung gebracht. So ist nun Eile geboten. Der Aufenthaltsort der mächtigen Krone ist eine Zwergenhöhle am Rande der Karoschberge.  So machen sich also die tapferen Streiter auf den Weg zu jener Höhle, während sie den steilen Felswegen und einem beginnenden Schneesturm trotzen. Ihre Gedanken kreisen um Korax und um die Krone der Macht. Warum aber wurde sie noch nicht entfernt? Was verbirgt sich sonst noch an diesem düsteren Ort, den die Magier bei ihrem Ritual gesehen haben ...

Nachdem sie sich durch den Schneesturm gekämpft hatten, kamen die Reisenden endlich zu der Höhle, in der die sagenumwogene Krone scheinbar wartete. Die Zwerge empfingen sie freundlich in ihrer Taverne und boten ihnen Unterkunft für die Zeit, bis der Schneesturm nachlassen würde. Doch die eifrigen Abenteurer wollten sich nicht lange auf die faule Haut legen. Die einzige Tür, die verschlossen war, schien jene zu sein, welche tiefer in den Berg hineinführt und wo man zur Höhle gelangen konnte, in der die Krone versteckt war.

Vor Tderan, dem Gott der Zwerge Pahias, mussten die Recken zunächst eine Prüfung bestehen, indem sie gegen einige Kreaturen kämpfen mussten, die ihnen geschickt wurden. Nachdem diese alle besiegt waren, öffnete der Schlüsselmeister der Höhle ihnen den Durchgang zum heiligen Schrein, dem einzigen Bereich der Höhle, den die Zwerge selbst noch betreten wollten. Dahinter, so heißt es in ihren Sagen, warten furchtbare Dinge auf die Eindringlinge.

Die Pforte zu den weiteren Höhlen musste erst magisch entriegelt werden. Erst dann konnten die Recken sich den Geisterwesen stellen - und dem Imp, der in den Gängen zu hausen schien. Weitere Rätsel - eine Kiste, einige mysteriöse Becher, ein Spiegel) warteten auf die Helden. Doch um zur Krone selbst zu gelangen, mussten sie erst einige weitere Türen öffnen, welche durch Rätsel und magische Sprüche gesichert waren. Durch Flötenspiel, Gebete und den Kampf mit einer magischen Zwergenwaffe kämpfte man sich auch da hindurch.

Und endlich sahen sie die Krone -  in ein Tuch gehüllt und mit Staub und Spinnweben überdeckt auf einem Potest ruhend. Doch die Freude über den Fund war nur von kurzer Dauer. Denn den Weg dorthin verwehrte eine unsichtbare Barriere, welche nicht durchdrungen werden konnte. Nur eine Gauklerin aus der Taverne konnte das tun. Und als sie die Recken verlachte, wussten sie auch schon, mit wem sie es zu tun hatten: Korax. Und kurz darauf verwandelte er sich auch schon in seine wahre Gestalt zurück, nahm die Krone und verschwand im Nebel.

Kurz darauf brachte ein Bote die Nachricht, dass sich der Schneesturm verzieht und sich über einer Festung zusammenbraut. Irgendetwas zieht dort herauf. Die Abenteurer fackeln nicht lange. Schon sind sie auf dem Weg zu dieser Festung, um Korax endlich zu stellen und um die Krone zurückzugewinnen ...