Dämmerland 3 - Hrokanos

06. August 2017

Beginn: 12 Uhr  (Einchecken: ab 11.30 Uhr), voraussichtliches Ende: 19 Uhr

Für eine Anmeldung bitte eine E-Mail an orga@pahia.net (mit Charakterbeschreibung)

Unkostenbeitrag: Spieler 12 €      NSC 0 €

 

Der dritte Teil knüpft an die Handlung des ersten und zweiten Teils an, kann aber auch als Einzelveranstaltung besucht werden.

 

Hintergrund

 Die Gegend um Dämmerwacht wurde als für Besiedlung ungeeignet erklärt und gilt fortan als höchst gefährlich. Siedler und Reisende werden angehalten, das Territorium nicht mehr zu betreten. Für Pirkanus allerdings sind die Bestrebungen der Besiedlung und Besetzung des neuen Landes noch nicht vorbei. Er umgeht das nördliche Gebiet des Dämmerlands in Richtung Süden und wagt einen neuen Versuch in einem anderen Teil des Tals. Während von der Küste aus neue Gebiete ausgespäht werden, die für den Aufbau einer Siedlung in Frage kommen, gibt es Berichte von befestigten Straßen, die durch das Tal zu führen scheinen. Späher glauben, in der Ferne Reiter beobachtet zu haben. Allem Anschein nach verbirgt sich in den Tiefen des Tals noch mehr als erwartet. Pirkanus lädt die hilfsbereiten Reisenden dazu ein, einen Vorstoß ins Landesinnere zu wagen, um der Sache endgültig auf den Grund zu gehen.

 

Gemeinsam mit Gustav, dem persönlichen Boten und Bevollmächtigten von Pirkanus, ziehen die Reisenden von der südlichen Küste des neuentdeckten Landes aus in Richtung Norden. Nach einigen Tagen erreichen sie eine scheinbar oft genutzte Straße und sehen in einiger Entfernung sogar eine Burg. Von einem Mann namens Ophir, der sich selbst als königlicher Abgesandter vorstellt, werden die Reisenden zu einem nahen Tempel der Friedensgöttin Valia gebracht, wo Vorbereitungen für ein Fest im Gange sind. Der ortsansässige Priester empfängt die Gäste mit offenen Armen, bietet Speis und Trank und eröffnet das Fest bereits einen Tag früher. Dazu gehört auch der ein oder andere Wettstreit.

Schon bald erfährt man von dem nächtlichen Mord an einem Jungen (Bass), der zurückgezogen und scheu in der Gruft des Tempels (beim Grab seiner Mutter) gelebt hat. Auf der Suche nach dem Mörder können Schriftstücke des Ermordeten gefunden werden, auf denen er offenbar von ihm belauschte Gespräche niederschrieb. Ihnen zufolge war man hinter seinem Blut her, das man unweit des Tempels (abgefüllt in einer Flasche) fand. Mit Hilfe der Indizien konnte man schließlich den Mörder entlarven, der sich jedoch selbst vergiftete, bevor ein Verhör die ganze Wahrheit ans Licht bringen konnte.

Ein weiteres Schriftstück des Jungen nennt immer wieder einen einzigen Namen: Treboranus. Wer dies ist oder warum der Junge dem Namen eine besondere Bedeutung beimaß, wird jedoch nirgends verdeutlicht.

Gustav, der an dieser Stelle den Velosischen Kaiser vertrat, und Ophir, Abgesandter König Hrokanos' , des Herrschers des Krytischen Reiches, gerieten an mancher Stelle aneinander - ebenso wie ihre Befürworter aus den Reihen der Reisenden. Rechtliche Angelegenheiten mussten beigelegt werden. Nachdem Ophir fast von einigen Fremden und Kara, der Adeptin des Tempels (und Zwillingsschwester des ermordeten Bass), entführt wurde, besteht er darauf, dass das Mädchen und ein weiterer Gefangener zur Burg des Königs gebracht werden, um sich dort vor einem Gericht zu verantworten und eine angemessene Strafe zu empfangen. Nachdem man sie überwältigte, berichtet Kara von ihrem Vater Robart, der sich zusammen mit vielen anderen gegen das Königreich wandte und nun eine Möglichkeit sucht, König Hrokanuos unter Druck zu setzen. Seine Tochter Kara sollte dafür am Tempel, in dem sie aufwuchs, auf eine günstige Gelegenheit warten. Die Anwesenheit des königlichen Abgesandten beim Friedensfest wollte sie ausnutzen, um diesen zu entführen und ihrem Vater zu bringen. Da das nahe Dorf Rastheim sowie die Burg des Königs ohnehin die nächsten Ziele der Reisenden waren, erklären sich viele bereit, mit dorthin zu gehen und gegebenenfalls für das Mädchen Kara sprechen zu können und mehr über das verborgene Königreich in Erfahrung zu bringen.