Pahia 6   Der Herr der Elemente

27. - 29. 09. 2002

Selten haben wir so viel Aufwand betrieben wie für diese Veranstaltung. Ein großes Spielgebiet wurde sorgsam abgesteckt, dazu eine Karte angefertigt. Neben dem Haupthaus (die Krausberghütte bei Dernau) gab es eine zweite Taverne mitten im Wald, wo ebenfalls Essen und Getränke lagerten. Das gesamte Territorium war gespickt mit kleineren und wichtigeren Plotelementen. Im wahrsten Sinne, denn es ging um die neun Elemente, die ein größenwahnsinniger Elementargelehrter zu beherrschen suchte. Dazu entfesselte er Elementargeister, die in der Nähe ihrer jeweiligen Schreine Unheil verbreiteten. Von dort aber müssen die neun Kristalle besorgt werden, damit das Gleichgewicht der Elemente wieder hergestellt werden kann. Darüber hinaus konnten sich die Recken an einer Schatzsuche beteiligen oder dem Wettkampf um die Trägerschaft der neun Element-Amulette anschließen.

 

Vor 150 Jahren ragte auf dem Berg Gortha eine riesige Festung empor, die von einer gewaltigen Mauer umringt war. Darin fand man auch die neun Schreine der Elemente, wo die heiligen Steine aufbewahrt wurden, in denen eine unbeschreibliche Macht innewohnte, mit der jeder Sterbliche in der Lage war, die Elemente alle zu kontrollieren.

Es folgte ein großer Krieg, bei dem die Festung fast gänzlich zerstört wurde. In der Angst, die Steine könnten in falsche Hände geraten, flohen die Herren der Festung in alle Himmelrichtungen davon und verbargen die Elementarsteine an unbekannten Orten. Und lange Zeit hörte niemand mehr davon.

Nun aber, lange nach diesem Krieg, werden Gerüchte in der Nähe des Berges Gortha laut, jemand sei den Berg hinaufgestiegen und habe die Steine alle wieder an ihren Platz gebracht. Die verbliebenen Altare und die Steine würden schon sehr bald ihre Macht diesem schenken, der die Elementarsteine zurückbrachte.

In den kommenden Tagen wird auf Gortha das Fest der Elemente gefeiert, bei dem nicht nur Gelehrte, sondern Reisende aus aller Welt eingeladen sind. Um den Gerüchten nachzugehen und eine drohende Katastrophe zu vermeiden, sandte man Elementarkundige und andere Helfer von überallher, um den Beherrscher der Steine zu stoppen, bevor er zum Herrn über die Elemente wird ...

Der Priester, welcher das Fest einleitete, begrüßte die Anreisenden und bat sie um ihre Hilfe. Die Elementarsteine mussten von ihren Schreinen genommen und zu ihm gebracht werden, bevor sich ihre Macht voll und ganz auf jenen Unbekannten konzentrierte, der die Steine dorthin brachte. Doch die Dunkelheit hielt alle noch davon ab, der Bitte nachzukommen. Die ersten Boten des fremdartigen Elementarherrn wurden jedoch schon ausgesandt, um die Ankömmlinge zu töten ... ohne Erfolg.

Am nächsten Tag machten sich die Abenteurer auf, die Elementarschreine auf dem Berg Gortha zu suchen und die Steine von dort zu entfernen. Aufgehalten wurden sie dabei von den Elementarwesen, welche die Schreine bewachten. Nach einigen Kämpfen und weiteren Schwierigkeiten mit einem Feenwesen, der Aura der Finsternis, welche den Schrein der Zeit umgab und einigen Kobolden, gelang es ihnen, die Steine alle an ihren Platz zu bringen. Während andere die im Wald verborgenen Schätze zu finden versuchten, wurde ein Turnier veranstaltet. Der beste Kämpfer sollte vorrübergehend die gleiche Macht wie jener Elementarbeherrscher erlangen, um diesen bekämpfen zu können. Andere erlernten derzeit Sprüche gegen die Elementarwesen, welche der Herr der Elemente kontrollierte.

Durch ein Ritual konnte der Sieger des Turniers zu einem dem Herrn der Elemente gewachsenen Gegner umgeformt werden. Dann schließlich griffen die Elementarwesen an. Mit Hilfe der Zauber machte man sie sterblich. Und schließlich verschwanden sie auch, nachdem die Waffen viele Male auf sie einhagelten. Es blieb noch der Herr der Elemente selbst, welcher seinen Herausforderer zum Zweikampf forderte. Nach einem Kampf zwischen den beiden Kontrahenten siegte schließlich die Gerechtigkeit. Der Herr der Elemente unterlag. Und der Frevel gegenüber den Göttern der Elemente konnte niedergeschlagen werden.